Mittwoch, 2. Mai 2018

Sich für Andere freuen?


Heute Morgen hörte ich eine super schöne Nachricht von Jemandem, den ich persönlich gar nicht kenne. Es kam überraschend und genau in diesem Moment füllte sich mein Herz mit so viel Freude und Liebe, wie es kaum schöner sein kann. Ich strahlte, lachte und hüpfte durch die Wohnung, weil ich mich so sehr für diese Person gefreut habe.

Kurz danach, dachte ich darüber nach, dass das auf eine Weise eine Gabe ist, für die ich sehr dankbar bin. Ich kann so extrem viel Freude empfinden für eine andere Person. Es macht mich glücklich, mich mit Anderen zusammen zu freuen.

Im Gegensatz dazu habe ich in meinem Leben so viele Menschen kennengelernt, die das gar nicht können. Deshalb nenne ich es auch Gabe. Kann einfach nicht jeder. Aber warum?
Ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass „Neid“ die Antwort auf diese Frage ist.

„Neid“ ist einfach ein Arsch, der uns davon abhält erfüllt und glücklich mit uns selbst zu sein. Er gaukelt uns vor, dass wir immer viel weniger haben als Andere. Neid läßt Mangel entstehen, nicht nur im Herzen, auch im Kopf.

Wir denken plötzlich, dass wir es mehr verdienen als der Andere, oder warum kann jemand das eine oder andere besser? Warum sind wir nicht mit einer begabten Stimme, einem Traumkörper, oder mit dem goldenen Löffel im Mund auf die Welt gekommen? Tja, Pech gehabt schreit Arschloch-Neid uns ins Hirn.

Es ist nicht leicht, sich einzugestehen, dass man von diesem A*** auch geplagt wird, aber ich kann dir sagen, dass es einen Ausweg gibt.

Themenwoche: Sich für Andere freuen

Beobachte diese Woche deine Freunde, deine Familie und auch fremde Personen. Schau genau hin, höre genau hin, was sie dir erzählen. Bekunde echtes Interesse an ihrem Leben und freue dich ganz bewußt mit ihnen. Deine Freundin hat ein Kilo abgenommen, einen neuen Freund, eine neue Arbeit, Urlaub, oder vielleicht einen Test bestanden? Freue dich ganz ehrlich mit ihr und spüre die Freude in deinem Herzen so sehr wie du nur kannst. Egal um wen oder was es geht, überall gibt es Menschen, mit denen du dich freuen kannst. Und seien es auch nur banale Dinge. Sei Achtsam und konzentriere dich auf das Thema.

Am Ende der Woche reflektiere deine Erfahrungen und schreibe sie dir auf. Was hast du gefühlt? Gab es Probleme? Wie fühlst du dich jetzt? Was hat es mit dir gemacht? Wie viel Freude konntest du in dein Leben ziehen?

Ich gehe davon aus, dass du sehr überrascht sein wirst.

Und wenn der Neid dir wieder was ganz anderes auftischen will, dann schieb ihn sanft bei Seite und sag ihm, dass er jetzt Sendepause hat ;-)

Teile deine Erfahrungen hier gerne, dass würde mich sehr freuen.

In Freude und Liebe
Mel

Freitag, 9. März 2018

Schokoladencreme

Gesundes Nutella


In der Woche gibt es zum Frühstück häufig Porridge oder auch mal ein Avocado Brot. Aber am Sonntag, da wird bei uns groß aufgetischt. Es gibt nichts schöneres als Familienrituale für mich und unser Sonntagsfrühstück ist definitiv eines davon. Mein Mann und ich stehen früh auf und gehen frische Brötchen holen. Mein Sohn schlummert meist noch und genießt das Ausschlafen.

Ich hingegen genieße es, dass die Straßen meist noch leer sind, die Morgenluft und mit meinem Mann auch noch ein wenig spazieren zu gehen. Wir quatschen, holen uns einen Kaffee to go in unseren Bechern und genießen die Natur.

Wenn wir dann irgendwann wieder Zuhause sind, decken wir den Tisch mit leckeren – veganen Aufstrichen, Salat und Obst.

Am Sonntag darf dann auf gar keinen fall die Schokocreme fehlen ;-)
Mein Sohn und auch mein Mann lieben sie wie verrückt. Wie schön, dass ich sie ganz leicht selbst herstellen kann und das mit gesunden Zutaten. Ich habe so gar kein schlechtes Gewissen, wenn mein Sohn sich das dick aufs Brötchen schmiert.

Schokoaufstrich

Vielleicht habt ihr ja Lust das am Wochenende auch auszuprobieren. Hier also das Rezept dazu:

Zutaten:
200g Datteln (2 Stunden in Wasser einweichen)
70g Erdnussmus
Prise Salz
Messerspitze frisch geriebene Tonkabohne (Falls nicht vorhanden, geht auch Vanille)
30g rohes Kakaopulver
100 ml. Wasser

Datteln abgießen und mit den anderen Zutaten zu einer geschmeidigen Creme (mit einem Stabmixer) verarbeiten.

Einfach, schnell und lecker!

Was darf auf eurem Frühstückstisch nicht fehlen? Gibt es sogar etwas, was ihr vermisst aus euren „Allesesser Zeiten“? Was könnte ich veganisieren, worauf ihr Lust hättet?

Ich freue mich jetzt schon wie verrückt auf´s Sonntagsfrühstück mit meiner Familie.

Euch wünsche ich von Herzen ein ebenso schönes Wochenende, mit viel Sonne im Herzen und guter Laune!

Eure Mel

Montag, 19. Februar 2018

Veganer Käse

Käse Rezept

Bevor ich Veganerin wurde, lebte ich ein Jahr lang vegetarisch. Meine Familie und ich aßen sehr gerne und regelmäßig Käse. Wenn man aufhört keine Wurst mehr auf Brot zu legen, kann es leicht passieren, dass der Konsum von Käse ansteigt. Ehrlich gesagt, hatte ich irgendwann das Gefühl, statt Blut, Käse in meinen Adern zu haben. ;-)
Ich überlegte mir einige Alternativen und das lief dann auch eine Weile recht gut. Als ich mich für den Veganen-Weg entschied, fehlte mir der Käse aber irgendwie.
Ersatzprodukte waren nicht immer lecker und dabei noch sehr teuer. Ich habe mich also selbst daran versucht einen leckeren Käse herzustellen. Einige Rezepte, die ich fand waren mir zu aufwendig, aber eines fand ich super und habe es für mich optimiert. Meine Familie und ich lieben diesen Käse und gönnen uns den ab und zu mal am Wochenende. Heute möchte ich dieses Rezept mit euch teilen.

Käse Rezept

„Käse ganz einfach“

Dafür brauchst Du:

375 ml Wasser
100g rote Paprikaschote
1 Esslöffel Agar-Agar

90g Cashewnüsse
1 Esslöffel Zwiebelpulver
1 Teelöffel Knoblauchpulver
2 Esslöffel Sesam
3 Esslöffel Hefeflocken
1 ½ Teelöffel Meersalz
1 Esslöffel Zitronensaft

Paprika waschen, in kleine Würfel schneiden und mit dem Wasser + Agar Agar 5 Minuten aufkochen. Es ist wichtig dabei immer schön zu rühren, sonst brennt es an, oder kann überkochen.

Alle anderen Zutaten kommen jetzt in einen guten Mixer und werden fein gemahlen. Die Paprika dann dazu geben und ein paar Minuten glatt mixen, bis die Konsistenz ganz cremig ist.

Du wirst spätestens jetzt in die Versuchung kommen, alles was du findest darin zu dippen und aufzuschlecken, aber versuche dich zu zügeln ;-)

Jetzt benötigst du eine Glasform, die du mit ein wenig Kokosöl einstreichst. Das ist wichtig, damit der Käse später, wenn er kalt ist, gut gestürzt werden kann.

Einfach, praktisch, gut!


Käse Rezept

Viel Freude beim ausprobieren.

Dienstag, 23. Januar 2018

Dinkelpfannkuchen


Zutaten:

230g Dinkelmehl Type 630
1 Päckchen Vanillezucker
½ Teelöffel Backpulver
20g Sojamehl Bio
Eine Priese Salz
300g Hafermilch
100g Sojamilch

Ihr stellt eine Schüssel auf die Küchenwaage, gebt alle trockenen Zutaten hinein, rührt einmal alles mit einer Gabel durch und fügt dann die Pflanzenmilch hinzu. Jetzt mit einem Schneebesen zu einem glatten, geschmeidigen Teig verrühren. Ich habe zum ausbacken eine beschichtete Crepes Pfanne genommen. Heiss werden lassen und bei mittlerer Temperatur gelb-gold backen und fertig!

Mein Sohn hat sich diese Pfannkuchen einmal herzhaft und ganz viele auch Süss gefüllt, wie mit Marmelade und selbstgemachter Schokocreme.

Guten Appetit!



Samstag, 20. Januar 2018

Apfel-Curry

Veganes Reisgericht


Anmerkung zum Rezept

Wie ihr wisst, benutze ich eigentlich keine Öle in der Küche. Hier mache ich tatsächlich mal eine Ausnahme, weil das Rezept sonst einfach nicht funktioniert. Außer man läßt den Tofu ganz weg. Mache ich auch sehr oft.

Reicht für 3 Personen mit guten Appetit ;-)

Zutaten:

1 rote Zwiebel
2 rote Äpfel
1,5 Tassen Basmati Reis
1 Flasche Tomaten Passata
2 Esslöffel Curry (Madras Mild) aus dem Asia Shop
200g Naturtofu
1 Esslöffel Maisstärke
Salz
Einen halben Teelöffel Kokosnussöl

Vegan

Zuerst wird der Reis gewaschen und in der doppelten Menge Wasser gekocht, bis kein Wasser mehr vorhanden ist. (Das dauert ungefähr 10 min.)
In der zwischen Zeit, wird der Apfel gewaschen und in kleine Würfel geschnitten. Die Zwiebel ebenfalls. Erhitze einen großen Topf, gebe die Zwiebeln dann hinein. Mit dem Kochlöffel ein paar mal umrühren. Nach zirka einer halben Minute ein Schuss Wasser dazugeben und unter rühren weitere 2 Minuten anschwitzen. Nun kommen die Apfelstücke hinzu und werden weitere 3-4 Minuten mit angedünstet. Danach die Hitze etwas reduzieren und die Passata, etwas Salz und den Curry dazugeben. Magst du es nicht ganz so scharf, taste dich lieber langsam heran und gebe erst einen Löffel dazu. Jetzt wird das Apfelcurry nur noch 2-3 Minuten gekocht, dann ist es schon fertig. Nebenbei wird der Tofu in kleine Würfel geschnitten, gesalzen und in eine Schale mit der Stärke so lange geschwenkt, bis jedes Stück umhüllt ist. Eine Pfanne mit dem Öl erhitzen und die Tofustücke golden – knusprig braten. Anrichten!

Vegan


Vegan

Guten Appetit!

Donnerstag, 18. Januar 2018

Mehr Kontrolle über die eigenen Gefühle

Heute möchte ich mit euch eine für mich wichtige Erfahrung teilen. Letzte Woche gab es einen Tag, wo ich sehr traurig, wütend und gleichzeitig echt übel gelaunt war.
Als ich meine Stimmung bewußt wahrgenommen habe, horchte ich in mich hinein.
Ich fragte mich, ob ich mich wirklich für diese Gefühle entscheiden möchte. Ich entschied mich dafür, dass diese Gefühle gerade ihre Daseinsberechtigung haben und ich mir erlaube sie auszuleben. Wenn man sich erstmal bewußt macht, dass alles im Leben eine „Entscheidung“ ist, nämlich seine eigene und damit die volle Verantwortung für sein Leben übernimmt, dann ermöglich man sich selbst total im Flow zu sein. Kein Kampf gegen sich selbst mehr, keine Schuldzuweisung anderen gegenüber und mit sich selbst im Reinen sein. Ganz nach dem Motto: „Du bist der Erschaffer deines Lebens!“ So gibt man automatisch niemandem mehr Macht über sich. Die Kraft bleibt da, wo sie hingehört, bei einem selbst!

Nach einer Stunde mußte ich über mich selbst lächeln und entschied, dass es nun genug ist. Ich entschied ganz bewußt nun wieder fröhlich zu sein. Ich sprach mit meinen Gefühlen, wie mit einem kleinen Kind. „Nun haben wir uns genug ausgetobt, es wird Zeit wieder in die Spur zu kommen!“

Ich tat mir etwas Gutes, kochte Tee und machte gute Musik an, atmete dreimal tief durch und lächelte.

Das hört sich für dich vielleicht total irre an, aber glaube mir, wenn man das eine Weile übt, dann geht es einem immer leichter von der Hand, seine Gefühle zu kontrollieren. Stell dir einfach mal vor, deine Gefühle (alle: Traurigkeit, Wut, Angst, Fröhlichkeit…) sind Kinder und du ihre Kindergärtnerin. Du kannst sie erziehen. Wenn du das nicht tust, dann ist Krieg. Stell dir doch mal vor wie das wäre. Alle Kinder toben auf den Betten, schmeissen mit Dreck um sich, rennen wild durcheinander und kritzeln womöglich noch die Wände an. Nee nee, so ein Affenzirkus brauch niemand ;-)

Erster Schritt

Nimm deine Gefühle mehr wahr. Mach dir mehrmals am Tag bewußt wie du dich fühlst. Einfach mal Augen zu machen und dich selbst fragen: „Wie geht es mir?“

Zweiter Schritt

Sag jeden Tag zu dir selbst, dass nur du entscheidest, wie du dich fühlst, wie du lebst, was du denkst und du der Erschaffer deines Lebens bist. Visualisiere das ganz intensiv.

Dritter Schritt

Mach dir bewußt, dass alles was du tust, denkst und fühlst deine Entscheidung ist! Du hast die Kontrolle.

Vierter Schritt

Mach dir bewußt, dass du hier etwas lernst für dein Leben und es eine Weile dauern wird, bist du es gut umsetzen kannst. Also wenn die Umsetzung nicht gleich klappt, nicht traurig sein, sondern lächeln und einfach weiter üben ;-)
Ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Fünfter und letzter Schritt

Übung macht den Meister! Wende es täglich, immer und überall an. Stell dir bei allem was du tust, denkst und fühlst die Frage, ob sich das für dich richtig anfühlt und ob du dich wirklich dafür entscheiden möchtest.

So habe ich es getan. So habe ich gelernt, mehr Kontrolle über mich selbst und mein Leben zu bekommen. Ich bin kein Meister in diesen Dingen und ich glaube auch nicht daran, dass man perfekt sein muss, dass Leben ist es auch nicht. Hier ist der Weg, das Ziel!

Alles Liebe für euch!

Ich wünsche euch den Mut, euer Leben so zu leben, wie ihr es wollt!

Freitag, 12. Januar 2018

Hautpflege im Winter

Meine Haut ist sehr sensibel und gerade im Winter braucht sie mehr Pflege. Ich neige in der kalten Jahreszeit dazu trockene und schuppige Haut zu bekommen. Gerade im Gesicht ist es ein sehr unangenehmes Gefühl, wenn die Haut spannt und schuppt.

Da viele Menschen dieses Problem haben, möchte ich euch heute meine veganen Cremes vorstellen, mit denen ich gute Hautergebnisse erzielt habe. Hast du diesbezüglich auch Tipps, Empfehlungen und Eigenerfahrung, würde ich mich sehr über einen Kommentar von dir freuen.

Meine Nummer 1 für den Körper


Alterra Creme-Öl Lotion Bio-Pistazie
für trockene Haut, mit Bio-Paranuss, mit cremig verwöhnendem Duft, zertifizierte Naturkosmetik, vegan

Bodylotion

An den Oberarmen hatte ich vor ein paar Monaten noch sehr raue Haut. Jetzt nicht mehr. Meine Haut fühlt sich glatt und geschmeidig an und ich liebe dieses Hautgefühl. Außerdem riecht sie wunderbar. Nach dem Baden, oder Duschen gehört für mich diese Creme zum Verwöhnprogramm dazu. Ihr bekommt diese Bodylotion bei Rossmann.

Ich verlinke euch alle Produkte, damit ihr auch die Hersteller Informationen anschauen könnt.


Meine Nummer 1 für´s Gesicht


Gesichtspflege

Alterra Anti-Age Tagescreme Orchidee
für reife & anspruchsvolle Haut, mit Bio-Olivenöl, zellaktiv & mit natürlichem Q10, zertifizierte Naturkosmetik, vegan

Gesichtspflege

Alterra Nachtcreme Bio-Aloe Vera & Gletscherwasser
für trockene & empfindliche Haut, mit beruhigendem Wirkstoff-Komplex, mit Bio-Aloe Vera, Bio-Sheabutter & Gletscherwasser aus den Schweizer Alpen, zertifizierte Naturkosmetik, vegan


Nachtcreme

Auch diese Gesichtspflege benutze ich schon eine ganze Weile und bin sehr zufrieden. Allerdings brauch meine Haut jetzt im Winter zusätzlich noch etwas mehr Feuchtigkeit, daher Creme ich zwischendurch auch nochmal mit der Basis sensitiv Creme von Lavera.


Lavera


Am Anfang, als ich auf vegane Kosmetik umstellen wollte, war es gar nicht so leicht welche zu finden, die für meine Haut gut war. Der Preis und die Beschaffung spielen natürlich auch eine Rolle. Wenn man gerne im Internet Shop bestellt und für eine Gesichtscreme gut und gerne 30 - unendliche Euros ausgeben möchte, gar kein Problem. Ich ziehe es doch vor, meine Kosmetik in der Drogerie zu kaufen.

Die genannten Produkte kann ich mit reinem Herzen empfehlen und ich bin dankbar, dass ich sie für mich entdeckt habe.