Donnerstag, 2. Juni 2016

Was lange währt wird endlich gut!


Hallo meine Lieben,

was lange währt wird endlich gut! 

Mein Mann war der Meinung, dass ein eigener Blog mir einfach besser stehen würde und legte sich gewaltig ins Zeug, einen Blog, nach meinen persönlichen Vorstellungen zu bauen. Er mußte alle Bilder nochmals überarbeiten und Texte von diesem Blog in den Neuen einfügen. Sowas brauch natürlich Zeit.

An dieser Stelle:

Danke, mein Schatz für deine Mühe und hervorragende Arbeit!


Mein Blog hat jetzt seine eigene Adresse: https://vegan-mel.de

Fühlt euch herzlich eingeladen diesem Link zu folgen ;-)

Alles Liebe
Mel

Montag, 2. Mai 2016

Was gibt´s Neues?

Zurzeit ist es hier wieder etwas ruhiger und das hat auch einen Grund. Mein Blog ist in einer  Art Umbauphase. Es wird etwas umstrukturiert, aber vom Hinhalt her und den Themen wird es keine Veränderungen geben.

Um den Blog für euch noch ansprechender und komfortabler zu machen, haben mein Mann und ich uns etwas einfallen lassen und möchten euch in den nächsten Tagen überraschen.

Bis dahin hoffe ich auf eure Geduld.


Was ist in den letzten Wochen so bei mir passiert?


Ich habe für eine Geburtstagsparty ein großes–veganes Buffet kreiert und war schon etwas nervös, weil es das erste Mal für mich war, für so viele „Nicht-Veganer“ zu kochen.

Es hat allen geschmeckt und jaaaa – ALLE sind satt geworden **gg**

Wie hast du das gemacht? Gibst du mir das Rezept? Das ist WIRKLICH alles ohne Öl??
Es war sehr spannend, welche Fragen mir gestellt wurden.

Bilder dazu könnt ihr auf Instagram sehen. Wie und womit man ein veganes Buffet gestalten kann, werde ich euch dann zeigen, wenn der Blog mit der „Überarbeitung“ fertig ist.

Ich hatte mich ganz auf „italienische Kost“ gestürzt. Von Pizzaschnecken bis Nudelsalat, über italienische Wraps und sämtliche Salat-Kreationen. Bruschetta durfte auch nicht fehlen, genauso wie guter, veganer bio Wein.

Ich habe den Film Cowspiracy - Das Geheimnis der Nachhaltigkeit mit meiner Familie geschaut und war begeistert vom Film, genauso wie geschockt über manche „Wahrheiten“!
Ein MUSS für jeden, der gerne auf den Planeten Erde lebt und auch weiter leben möchte!

Nun muss ich erstmal ein veganen Kindergeburtstag planen und habe damit wiedermal alle Händevoll zu tun ;-)

Bis bald,

eure Mel

Sonntag, 10. April 2016

10 Tipp´s für Einsteiger

Einkauf

Wenn man sich für eine vegane Ernährung entscheidet, dann ist der Umstieg für viele nicht einfach. Daher habe ich mir heute überlegt, euch 10 Tipp´s zu geben, die euch den Umstieg etwas erleichtern können.

1. Es gibt viele Gründe, warum sich Menschen für eine vegane Ernährung entscheiden. Häufig aus ethischen Gründen, weil sie Tierleid vermeiden wollen. Ein anderer Grund ist, dass vegane Ernährung gesund ist und unserem Körper einfach gut tut. Auch ein wichtiger Grund ist, dass wir mit dieser Ernährungsweise unsere Umwelt unterstützen können.
Entscheidest du dich nur für „einen dieser Gründe“ vegan zu leben, wird es dir immer schwer fallen dabei zu bleiben. Umso mehr Gründe du für dich findest, vegan zu essen und zu leben, umso leichter wird dir dieser Umstieg fallen und vor allem wirst du dabei bleiben. Schreibe dir deine Gründe auf und lese sie immer wieder mal durch.

2. Du spielst mit dem Gedanken dich vegan ernähren zu wollen, kannst dir aber nicht vorstellen, von heute auf Morgen jegliche Tierprodukte wegzulassen? Dann rate ich dir, dich erstmal für einen kleineren, leichteren Schritt zu entscheiden. Wie wäre es damit, dass du erstmal dein Frühstück umstellst? Ein Porridge mit Früchten und Sojamilch vielleicht? Ein Vollkornbrot mit Tomate und Gurke? Ein Müsli mit Obst? Abwechslung und frische Farben von Erdbeeren, Äpfel, Blaubeeren, Himbeeren, oder auch Orangen zaubern sicherlich auch dir morgens ein Lächeln ins Gesicht.

3. Setze dich niemals unter Druck! Entscheide dich dafür, nach deinem eigenen Rhythmus zu leben. Du entscheidest ganz alleine, wie lange du brauchst, um dein Leben ganz umzustellen. Jeder Schritt zählt und ist dein persönlicher Erfolg.

4. Nehme dir mal ausreichend Zeit, für den nächsten Einkauf. Schau dich in der Gemüseabteilung um und entdecke neue Sorten. Alles was dich anspricht nehme mit. Kreiere mit dem Gemüse ganz neue Gerichte. Das ist gar nicht so schwer, wie sich das jetzt anhört. Suche dir maximal drei Gemüsesorten aus, mindestens drei Kräuter und drei Gewürze. Das kombinierst du dann mit einer Stärke-Beilage wie Kartoffeln, Naturreis, oder Vollkornnudeln. Das Gemüse kannst du braten in der Pfanne, oder im Ofen rösten, oder dünsten. Die Kartoffeln einfach mit Schale kochen, oder in Spalten schneiden und ebenfalls im Ofen backen, oder in Alufolie als Backkartoffel backen. Es gibt so viele Möglichkeiten. 

5. Die vegane Küche ist sehr spannend, aufregend und soll Lust zum ausprobieren machen. Finde deine veganen Lieblingsprodukte, indem du dich darauf einlässt alles auszuprobieren. Wenn dir eine Sojamilch z.B. nicht schmeckt, heißt das nämlich nicht, dass eine andere dich nicht geschmacklich vom Hocker hauen kann. Ich habe auch rumprobieren müssen ;-)
Sehe das als spannende Entdeckungsreise und nicht als unangenehmen Weg.

6. Wir leben schon so lange mit Fleisch auf unserem Speiseplan, dass es den meisten einfach unmöglich erscheint, ohne zu leben. Um dir den Umstieg zu erleichtern, entdecke für dich ein paar Fleisch-Alternativen. Mittlerweile gibt es fantastische Sachen in diesem Bereich. Ich rate dir aber nicht mehr als 1-2 Mal davon in der Woche zu essen. Der Hauptbestandteil deiner Ernährung sollte wirklich aus Gemüse, Obst, Getreide und Hülsenfrüchte bestehen. Aber mal ein paar Tofuwürstchen auf dem Grill sind schon was feines.

7. Die meisten von uns, sind es auch gewohnt Brot zu essen. Doch möchte man sich als Veganer ja nicht nur von Tofu-Wurst und Ersatz-Käse ernähren. Ich mache mir meine Aufstriche selbst, weis daher genau was drin ist und spare sehr viel Geld. Heute ist Samstag und als ich wieder vom Einkaufen zurück kam, habe ich mir einen Frischkäse, Leberwurst und Mett für die nächste Woche gemacht. Drei Aufstriche für die ganze Familie, alles ohne Öl/Fett und super lecker.

8. Wenn du für dich und deine Familie kochst, dann nur mit Nahrung, die deinem höchsten Wohl dient. Gute Zutaten sind fettarm, zuckerarm, vollwertig, vitaminreich und immer pflanzenbasiert.

9. Lade ein paar Freunde zum Essen ein und überrasche sie mit einem veganem Dinner. Oder koche mit ihnen zusammen. Einfach mal ausprobieren, testen und überraschen lassen. Ohne Vorurteile, sondern einfach mit einer guten Portion Neugierde.

10. Hungere niemals, esse dich ordentlich satt. Von den Guten Dingen! Eine Stärke basierte Ernährung hilft dir dabei Satt zu werden und auch für längere Zeit zu bleiben. Wer sich nur von Salat ernährt, der darf sich nicht wundern, wenn er nach einer Stunde wieder Hunger hat. Das ist meine Meinung. Ich habe schon oft gehört, dass Leute eine vegane Ernährung ausprobiert haben und dann meinten, sie würden niemals Satt werden und dann eben gescheitert sind.

Das waren jetzt erstmal meine 10 wichtigsten Tipp´s für euch. Natürlich dürft ihr noch auf eine Menge mehr gespannt sein. Dazu aber dann ein andern Mal.

Eure Mel

Mittwoch, 6. April 2016

Mairüben – Salat


Mairüben

Lange Zeit wußte ich noch nicht mal, dass sie existiert. Dann fragte ich mich lange, was man damit wohl anstellen könnte. Es geht hier um die Mairübe ;-)
Als ich dann auf dem Markt einkaufen war, erzählte mir der Händler, dass die Mairübe die Schwester des Radieschen ist und prima in Salaten zu verwenden sei.
Also habe ich mir drei Stück mitgenommen und mal ein wenig experimentiert.
Hier nun mein Salat mit der Mairübe.

Eine Mairübe waschen und dünn schälen, dann grob raspeln, 240g Salatgurke in Scheiben hobeln, 3 Ripstomaten in Würfel schneiden, 6 kleine Tomaten halbieren, 3 grüne und 4 schwarze Oliven in Scheiben schneiden und alles in eine große Schüssel geben. Mit Salz und buntem Pfeffer aus der Mühle würzen. Zum Schluss drei Esslöffel Himbeeressig und 1-2 Esslöffel Petersilie (gehackt) drüber geben und alles gut miteinander vermischen.

Mairüben
Dieser Salat schmeckt herrlich frisch und geht auch solo prima. Ein Stück Fladenbrot dazu, oder zum Grillen passt er aber ebenso gut.

Viel Freude beim nachmachen!

Eure
Mel

Donnerstag, 31. März 2016

100% Vegan!

Respekt

Es gibt eine Sache, die mich in den vergangenen Monaten sehr beschätigt hat. Ich habe oft mitbekommen, wie andere Menschen „angegriffen“ wurden, weil sie sich zuerst als Veganer offenbart haben und dann später mitteilten, dass sie sich dafür entschieden haben doch Ausnahmen zu machen und an bestimmten Tagen Fleisch, oder Fisch essen. Gerade gestern offenbarte jemand auf Instagram, dass er einmal im Monat Fleisch essen würde. In den geschriebenen Worten, konnte man eindeutig die „Angst“ erkennen, gerade deshalb verurteilt zu werden.

Wollen wir tatsächlich als „Veganer“ so eine Gesellschafft kreiren, in der gesundheitsbewußte Menschen Angst haben müssen, wenn sie nicht 100% vegan essen? Das sie sich selbst als Versager fühlen, wenn sie es nicht schaffen ihre Gelüste zu 100% zu kontrollieren?

Wenn jemand sich für gesunde Ernhärung entscheidet und damit nicht nur sich selbst helfen möchte, sondern auch die Tierwelt und Umwelt damit unterstützen möchte, dann ist das doch schon mal ein Grund zu feiern! Wenn diese Person sich an 29 von 30 Tagen für eine vegane Ernährung entscheidet, dann gratuliere ich erstmal zu diesem großartigen Schritt! Selbst wenn sich jemand dafür entscheidet nur einmal in der Woche vegan zu essen, trägt er dazu bei, die Umwelt zu unterstützen und sich selbst etwas Gutes zu tun. Das sind positive Veränderungen!

Ich finde es anmaßend und völlig unnötig jemanden zu kritisieren, oder mit dem Finger auf jemanden zu zeigen, der sich nicht 100% vegan ernähren möchte, oder einfach noch nicht so weit ist, es zu wollen.

Ich wünsche mir, dass wir uns gegenseitig unterstützen und ermutigen. Wir alle wünschen uns mehr Gesundheit, weniger Tierleid und mehr Bewußtsein für unsere Umwelt. Jeder kann dazu beitragen, egal wie klein, oder groß diese Schritte sein mögen.

Das Zauberwort lautet: Respekt!

Wie steht ihr zu diesem Thema?

Eure Mel

Mittwoch, 30. März 2016

Leckere Tomatensoße

Tomatensoße mit Nudeln

Nicht nur Kinder essen gerne Pasta, auch alle Erwachsenen, die ich kenne, lieben Nudeln. Ich kaufe schon lange keine Soßen mehr, sondern mache meine eigenen. Ich wandele sie immer wieder mal ab, kreiere dadurch immer wieder neue Soßen. Einige Menschen können gar nicht fassen, dass ich weder Zucker, noch Öl in meine Soßen gebe, sind aber begeistert, wenn sie meine probieren.

Wenn es schnell gehen soll, dann ist dieses Rezept genau das Richtige:

Zutaten:

½ Flasche Tomatenpassata von Alnatura
1 Esslöffel Oregano
1 Teelöffel Thymian
1 Teelöffel Paprika (Edelsüss)
1 gepresste Knoblauchzehe
1 Teelöffel Brühe (Seitenbacher)
8 Stücke getrocknete Tomaten (in kleine Stücke schneiden)
Pfeffer + Salz
2 Esslöffel Nudelwasser

Bis auf das Wasser alles gut miteinander verrühren und langsam aufkochen lassen. Dann das Kochwasser von den Nudeln zugeben, umrühren und weitere 4-5 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen und fertig!

Guten Appetit!

Eure Mel

Freitag, 25. März 2016

Bananen

Reife Bananen

Ich liebe Bananen, ihr auch? In den Wintermonaten hatte ich arge Probleme meine Bananen zu lagern. Sie wurden gar nicht richtig gelb, sondern gleich so matschig braun. Es bildeten sich auch gar keine Punkte. In der Küche war es wohl einfach zu kalt. Kennt ihr das Problem?
Ich habe lange darüber nachgedacht, wie ich das Problem beheben könnte. Ich habe mir dann einfach einen Karton in die Küche gestellt, wo ich die Bananen jetzt drin lagere. Sieht nicht so schön aus, wie in einer Obstschale, aber es hat enorm geholfen. Meine Bananen reifen jetzt so gut, dass sie Pünktchen entwickeln und richtig süss und lecker schmecken.

Fazit: Bananen reifen im Karton einfach am besten!

Früher habe ich reife Bananen nicht gemocht. Sie durften nicht einen braunen Punkt haben. Ich kenne viele Leute, die ihre Bananen immer so essen. Als ich mich dann als Veganerin mehr mit Obst beschäftigte, las ich, dass unreifes Obst nicht gesund sei. Vorallem kann es Bauchweh bewirken. Das liegt daran, dass unser Darm das unreife Obst schwerer verdauen kann. Heute kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, unreife Bananen zu essen. Ich liebe sie, wenn sie süss sind.

Bananen gehen immer


Ich schneide sie gerne als Scheiben in mein Porridge, oder mache mir ein Nanaeis daraus, oder verwende sie gerne in anderen Dessers. Als Ei-Ersatz in Gebäck eignen sie sich auch super! Bananen kann man überall kaufen. Also wenn mich mal der kleine Hunger unterwegs packt, dann kaufe ich mir gerne eine Banane für zwischendurch.

Was steckt drin?


Auf 100g Banane stecken circa:

  • Energie: 88 Kalorien
  • 1,15 Protein
  • 20g Kohlenhydrate
  • 0,18g Fett
  • 1,82mg Ballaststoffe
  • 367mg Kalium
  • 31mg Magnesium
  • 6,5mg Calcium
  • 22mg Phospor
  • 0,352mg Eisen
  • 192µg  Zink
  • 270µg Vit. E
  • 260µg Vit. K
  • 44µg Vit. B1,
  • 57µg Vit. B2,
  • 363µg B6,
  • 650µg Niacin
  • 11mg Vit.C

Das sind für mich die wichtigsten Inhalsstoffe. Die Banane ist ein absolutes Power Früchtchen! Allerdings ist die Kalorienzahl ziehmlich hoch, weshalb sie oft als „Dickmacher“ bezeichnet wird. Ich glaube aber daran, das Obst und Gemüse ganz anders vom Körper verwertet werden, als die Kalorien aus Pommes und Schokolade. Der Film „Voll verzuckert“ bestätigte mich in meiner Meinung. Zwei, oder mal drei Bananen am Tag zu essen, macht einen nicht dick und vorallem sabotiert sie keine Diät. Ganz im Gegenteil würde ich sagen, denn die Banane sättigt gut und gibt uns eine „natürliche Süsse“, die uns vor Heißhunger auf Süsses wie Schokolade schützt.

Nun gibt’s für euch noch ein leckeres Frühstück mit Bananen.


Porridge

Porridge für eine Person


4 Esslöffel Haferlocken und ein Esslöffel Chiasamen in 250ml Sojamilch kurz aufkochen lassen, Herd aus stellen, dann eine Handvoll Himbeeren unterheben, kurz weiter köcheln lassen und dann vom Herd nehmen. Porridge in eine schöne Schale füllen, eine Banane in Scheiben schneiden und
oben drauf geben, genauso wie noch ein paar TK-Himbeeren.

Viel Freude beim ausprobieren.

Eure Mel